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Wiedergeburt
(Reinkarnation)
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Persönliche Erfahrungen,
Das Thema Wiedergeburt in der Bibel
Persönliche Erfahrungen
Zwischen 1947 und 1951 wohnten wir am Stadtrand von Belgrad und da meine Mutter nicht so schnell
wie ich serbisch gelernt hat, habe ich immer beim Einkaufen gedolmetscht. Als ich etwa vier oder fünf Jahre alt war
(ca 1948 / 1949), hörte ich von
meiner Mutter, dass mein Vater "in der Fabrik Geld verdient". Wie
geht das??? Bis
dahin hatte ich ihn für einen Schmarotzer gehalten, denn er brachte nur am
Samstag etwas zu Essen nach Hause. Aber ich erfuhr nun, dass meine Mutter
von ihm das Blech und die bebilderten Papierlappen erhielt, mit denen wir bei
einem Liebhaber solcher Stücke die Lebensmittel eintauschten, da stieg
meine Achtung vor ihm.
In den nächsten Tagen zerbrach ich mir nun den Kopf, was
eine Fabrik ist. Schließlich kritzelte ich auf ein Papier irgendetwas, das
eher nach einem Drahtverhau aussah und ging damit zu meinem Vater. Der
schüttelte bloß den Kopf. An einem der nächsten Tage nahm er mich dann in
die Fabrik mit. Er war damals als Ingenieur technischer Leiter einer
Kugellager-Fabrik in Rakowitza in der Nähe von Belgrad. Er zeigte mir dann die Werkshalle dieser Fabrik. Ein
ohrenbetäubender Lärm empfing uns und der Boden vibrierte von zahlreichen
Maschinen. Ich bekam Angst und fing an zu weinen. Aber plötzlich leuchtete
die Wand auf und die Maschinen wurden langsamer und blieben schließlich
stehen. Erst später begriff ich, dass es wohl damals bei einer der
Maschinen einen Kurzschluss gegeben hat. Vielleicht war aber auch durch
Überlastung die Sicherung ausgefallen.
Wäre ich ein Widergeborener gewesen, dann wäre mir dies
alles vertraut erschienen. Ich halte mich daher nicht für einen
Widergeborenen. Die Anhänger der Wiedergeburt
könnten freilich einwenden, dass ich vorher vielleicht braves Eichhörnchen
war.
Das Thema Wiedergeburt in der Bibel
Neben der Idee der Auferstehung
unmittelbar vor
einem göttlichen Strafgericht taucht in der Bibel auch die Idee von der
Wiedergeburt in anderer Gestalt auf. Jüdische Kreise vertraten zur
Zeit Jesu die Meinung, der Prophet Elija werde am Ende der Tage
wiederkehren - er galt als zu Gott entrückt, nicht gestorben.
2. Könige 2,11
Während sie miteinander gingen und redeten, erschien ein feuriger Wagen
mit feurigen Pferden und trennte beide voneinander. Elija fuhr im
Wirbelsturm zum Himmel empor.
2. Könige 2,15
Die Prophetenjünger von Jericho, die in der Nähe standen, sahen ihn
und sagten: Der Geist des Elija ruht auf Elischa. Sie kamen
ihm entgegen und warfen sich vor ihm zur Erde nieder.
Er sollte das Volk Israel auf das kommende Endgericht vorzubereiten
(vgl. Mal 3,23f; Sir 48,10). Im Matthäus-Evangelium bestätigt Jesus
die Wiedergeburt des Propheten Elija. Heute sind diese Bibelstellen ein
Anknüpfungspunkt für indische Gurus, die in christlichen Gefilden
Mitglieder werben.
Matthäus 17,10-13 (Markus
9,11-13; Lukas 1,17)
Da fragten ihn die Jünger:
Warum sagen denn die Schriftgelehrten, zuerst müsse Elija kommen? Er
gab zur Antwort: Ja, Elija kommt, und er wird alles wiederherstellen.
Ich sage euch aber: Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn
nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten. Ebenso wird
auch der Menschensohn durch sie leiden müssen. Da verstanden die
Jünger, dass er von Johannes dem Täufer sprach.
Die Deutung, dass es sich bei dem wiedergeborenen Elija
um Johannes den Täufer handelt, entsteht erst bei Matthäus. Bei Lukas wird
dies zur Gewissheit, denn hier verkündet der Erz-Engel Gabriel dem staunenden Zacharias
natürlich ohne
Zeugen, sein Sohn werde mit dem Geist und der Kraft des Elijas
zum Wegbereiter des Messias. Die Prophezeiung, die hier aufgegriffen wird
steht in
Maleachi 3,23
Bevor aber der Tag des Herrn
kommt, der große und furchtbare Tag, seht, da sende ich zu euch den
Propheten Elija. Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und
das Herz der Söhne ihren Vätern, damit ich nicht kommen und das Land dem
Untergang weihen muß.
Nach Sirach 48,12
ging der Geist Elijas auf seinen Sohn Elischa über.
Die Idee, ihn nun in der Gestalt als Johannes der Täufer wieder auferstehen zu lassen, war also nicht neu. Elija galt
als besonders heilig, weil er in einem Wirbelsturm umgekommen war (Elija
fuhr im Wirbelsturm zum Himmel empor - 2.Könige 2,11).
Auch bei Markus taucht der Gedanke der Wiedergeburt auf. Hier wird Jesus
zum Wiedergeborenen, aber auch zum Messias.
Markus 8, 27-30
Jesus
ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs
fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu
ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für
sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen
haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! Doch
er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen. (Anmerkung: Es
wusste also niemand außer Markus von dieser Begebenheit!)
Markus 6,14-16 (Mattäus 16,14, Mattäus 14,1f; Lukas 9,7-9) Der König Herodes hörte von Jesus; denn sein Name war
bekannt geworden, und man sagte: Johannes der Täufer ist von den Toten
auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm. Andere sagten: Er ist Elija. Wieder andere: Er ist ein Prophet, wie
einer von den alten Propheten. Als aber Herodes von ihm hörte, sagte er: Johannes, den ich enthaupten
ließ, ist auferstanden.
Die Synoptiker (Matthäus, Markus und Lukas) berichten auch
übereinstimmend, dass Jesus kurz vor seinem Tod rief "Eli, Eli, lema
sabachtani, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen"
Mit diesen Worten beginnt der Psalm 22. Bei Matthäus wird dies zu einer
Anrufung des Propheten Elija umgedeutet (Matthäus 27,46-50).
Das Neuen Testament spricht in diesem Sinn von der
Wiedergeburt durch die Taufe. Mit der Taufe verpflichtet sich der Gläubige
im Geiste Jesu zu handeln und er ist damit einer, der zum "Leib Christi"
gehört.
Joh 3,3-6
Jesus antwortete ihm: Amen,
amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er
das Reich Gottes nicht sehen. (von neuem: der zugrunde liegende
griechische Ausdruck bedeutet zugleich «von oben».) Nikodemus entgegnete
ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden? Er kann
doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal
geboren werden. Jesus antwortete: Amen, amen, ich sage dir:
Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in
das Reich Gottes kommen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist
Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
Römer 8,11-14
Wenn der Geist dessen in euch
wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus
Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig
machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt. Wir sind also nicht dem
Fleisch verpflichtet, Brüder, so daß wir nach dem Fleisch leben müßten.
Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den
Geist die (sündigen) Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. Denn
alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.
Kollosser 2,12
Mit Christus wurdet ihr in der Taufe begraben, mit ihm auch auferweckt,
durch den Glauben an die Kraft Gottes, der ihn von den Toten auferweckt
hat.
Römer 7,4
Ebenso seid auch ihr, meine Brüder, durch das Sterben Christi tot für das
Gesetz, so daß ihr einem anderen gehört, dem, der von den Toten
auferweckt wurde; ihm gehören wir, damit wir Gott Frucht bringen.
1.Petr
1,3
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat
uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die
Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben
1.Petr 1,23
Ihr seid neu geboren worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus
unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt.
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1.Petr 1,23
23 Ihr seid neu geboren worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus
unvergänglichem Samen: aus Gottes Wort, das lebt und das bleibt.
Zur der Frage wer
nun den Geist Gottes hat. Siehe das Kapitel "Wer
hat den Geist Gottes". Zur Frage, ob Jesus vom Geist Gottes beseelt
war, siehe das Kapitel "Das
Weltbild des Jesus von Nazareth"
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